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FAQ | Dezentrale Wohnraumlüftung – Kosten, Planung & Schimmelschutz


Dezentrale Wohnraumlüftung: Funktion, Kosten und Nachrüstung

Eine dezentrale Wohnraumlüftung (Was ist das?) lüftet Räume einzeln über wanddurchführende Geräte – ohne Kanalnetz, ohne Zentralaggregat. Diese FAQ beantwortet die häufigsten Fragen zu Funktion, Planung, Kosten und Nachrüstung.

Für welche Gebäude eignet sich eine dezentrale Wohnraumlüftung?

Für nahezu jeden Gebäudetyp – aber besonders wirtschaftlich ist sie dort, wo eine Zentralanlage baulich kaum machbar wäre.

Das System eignet sich konkret für:

  • Sanierte Bestandsgebäude ohne abgehängte Decken (keine Kanalführung möglich)
  • Mietwohnungen, bei denen der Eingriff minimal bleiben muss
  • Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser, bei denen jede Wohneinheit autark versorgt werden soll
  • Neubauten, die das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 möglichst einfach erfüllen wollen
  • Schulen, Büros und gewerbliche Räume – das System ist dafür zugelassen und erprobt

Da jedes Gerät raumweise und unabhängig arbeitet, lässt sich auch nur ein einzelner Raum nachrüsten, ohne den Rest des Gebäudes anzufassen.

Wohnraumlüftung Übersicht · SmartFan – Das System.

Wie funktioniert eine dezentrale Wohnraumlüftung technisch?

Ein Ventilator wechselt alle 70 Sekunden die Laufrichtung – in der Abluftphase speichert ein Keramikspeicher die Wärme, in der Zuluftphase gibt er sie an die Frischluft zurück.

Das Funktionsprinzip heißt Pendellüfter: Der Ventilator läuft abwechselnd als Abluft- und als Zuluftgebläse. Während der Abluftphase (70 Sekunden) strömt verbrauchte Raumluft durch einen keramischen Wärmespeicher – dieser nimmt dabei Wärme und Feuchte auf. Beim Richtungswechsel gibt er diese Energie an die einströmende Frischluft ab, bevor sie den Raum erreicht.

Das läuft vollautomatisch rund um die Uhr – ohne Kanäle, ohne Zentralaggregat, ohne Technikraum. Der einzige bauliche Eingriff ist eine Kernbohrung von ca. 160–200 mm durch die Außenwand.

Hinweis: Für Einzelräume wie Bad oder WC gibt es mit dem ER/EC-System eine separate Lösung – dieses arbeitet eigenständig und ist nicht mit den SmartFan-Pendellüftern kombinierbar.

SmartFan Funktionsweise.

Warum werden Pendellüfter paarweise eingebaut?

Weil ein einzelner Pendellüfter keinen Nettoluftwechsel erzeugt – er bläst genauso viel rein wie raus. Erst zwei gegenläufig synchronisierte Geräte schaffen einen kontinuierlichen Frischluftfluss.

Wenn Gerät A gerade Zuluft fördert, fördert Gerät B gleichzeitig Abluft – und umgekehrt. Beide wechseln synchron alle 70 Sekunden. Das Ergebnis: Ein stetiger Querluftstrom durch den Raum, der verbrauchte Luft abführt und Frischluft zuführt – ohne dass die Luft hin und her pendelt ohne Nettowirkung.

Wichtig für die Planung: Die zwei Geräte eines Paares sollten auf gegenüberliegenden Wänden oder zumindest mit ausreichend Abstand zueinander sitzen, damit der Luftstrom den gesamten Raum erfasst und keine Kurzschlussströmung entsteht.

Planung & Montage · Systemübersicht.

In welchen Räumen wird die Lüftung eingesetzt?

In allen Räumen – mit unterschiedlichen Gerätetypen je nach Raumfunktion: Pendellüfter in Wohn- und Schlafzimmern, reine Abluftgeräte in Küche und Bad.

In Wohn- und Schlafzimmern (Zulufträume) arbeiten paarweise synchronisierte Pendellüfter, die einen bilanzierten Querluftstrom erzeugen. In Küche und Bad (Ablufträume) kommen reine Abluftgeräte zum Einsatz, die Feuchtespitzen und Gerüche direkt abführen.

Die Kombination beider Typen ergibt ein ausgeglichenes Gesamtsystem mit definiertem Luftwechsel über die gesamte Wohnfläche – ohne Verbindungskanäle zwischen den Räumen.

Für Bad und WC: Einzelraumlüftung Bad & WC · FAQ Einzelraumlüftung.

Wo werden die Geräte idealerweise eingebaut?

Oberer Bereich der Außenwand, möglichst nah an der Decke – warme Abluft steigt dort natürlich auf und die Zuluft verteilt sich über den Coanda-Effekt zugfrei im Raum.

Warme, verbrauchte Luft steigt nach oben – dort kann sie direkt erfasst werden. Die einströmende Zuluft wird durch den Coanda-Effekt an der Decke entlanggeführt und vermischt sich mit der Raumluft, bevor sie in den Aufenthaltsbereich gelangt. Zugerscheinungen entstehen dabei nicht.

Praktische Hinweise für die Bohrung:

  • Leicht nach außen geneigt bohren – damit kein Regenwasser eindringen kann
  • Mindestabstand zur Zimmerdecke: ca. 15–20 cm für die Montage der Abdeckung
  • Bei WDVS (Wärmedämmverbundsystem): Spezialmontagerahmen verwenden – das Gerät sitzt dann bündig in der Dämmschicht

Planung & Montage.

Warum ist kontrollierte Lüftung in modernen Gebäuden notwendig?

Weil moderne Gebäude so luftdicht gebaut sind, dass natürliche Infiltration durch Fugen und undichte Fenster praktisch nicht mehr stattfindet – und CO₂ sowie Wasserdampf sich sonst unkontrolliert anreichern.

Bis in die 1980er Jahre hat sich ein Großteil des Luftwechsels in Gebäuden durch undichte Fensterrahmen, Rollladenkästen und Fugen von selbst geregelt – ungewollt, aber wirksam. Heute erfüllen gut gedämmte Fenster und Türen ihren Job so gut, dass dieser natürliche Luftaustausch wegfällt.

Die Folge: CO₂ steigt nach wenigen Stunden mit mehreren Personen im Raum auf Werte über 1.500 ppm (Grenzwert Schulen: 1.000 ppm), Wasserdampf aus Kochen, Duschen und Atmen sammelt sich in Wänden und Fensterlaibungen, Schadstoffe aus Baumaterialien und Möbeln (VOC) können nicht entweichen.

Die DIN 1946-6 schreibt für Neubauten und umfassend sanierte Gebäude ein Lüftungskonzept vor, das den Mindestluftwechsel zum Feuchteschutz sicherstellt. Eine dezentrale Anlage (Erklärung) erfüllt genau diese Anforderung – ohne bauliche Großeingriffe.

Luftwechsel berechnen.

Welche Vorteile hat das System gegenüber einer zentralen Lüftungsanlage?

Keine Lüftungskanäle, keine Brandschutzklappen, kein Zentralaggregat – das spart 30–50 % der Investitionskosten und entfällt die aufwendige Kanalreinigung.

Der Vergleich in konkreten Punkten:

  • Keine abgehängten Decken nötig: Kanäle brauchen Platz – dezentrale Geräte nicht.
  • Investition 30–50 % geringer: Kein Zentralaggregat, keine Brandschutzklappen, keine Kanalmontage.
  • Keine Kanalreinigung: Zentrale Anlagen müssen nach VDI 6022 regelmäßig gereinigt werden – dezentrale Geräte haben keine langen Rohrleitungen.
  • Raumweise Nachrüstbarkeit: Ein Raum, ein Gerät – kein Eingriff ins Gesamtsystem.
  • Kein Single Point of Failure: Fällt ein Gerät aus, laufen alle anderen weiter. Bei einer Zentralanlage fällt der gesamte Luftwechsel aus.

Kundenstimmen · Lüftungsratgeber.

Welche Auswirkungen hat die Anlage auf Raumluft und Gesundheit?

Kontinuierlicher Luftaustausch senkt CO₂, Schadstoffe und Pollen im Raum – integrierte Filter halten Feinstaub und Allergene zurück.

Integrierte Filter – je nach Gerät G3 (Grobstaub) oder F7 (Feinstaub, Pollen) – reinigen die Außenluft bevor sie in den Raum strömt. G3 filtert groben Staub und Insekten, F7 hält auch Pollen und feine Partikel zurück – relevant für Allergiker in der Pollensaison.

In Regionen mit erhöhter Radon-Belastung (Süddeutschland, Teile Sachsens) senkt der stetige Luftwechsel die Radon-Konzentration messbar. VOC-Emissionen aus neuen Möbeln, Bodenbelägen und Farben werden kontinuierlich abgeführt – besonders im ersten Jahr nach dem Einzug relevant.

Lüftungsratgeber · Raumlüftung im Glossar.

Wie schützt die Anlage vor Schimmelbildung?

Schimmel entsteht, wenn feuchte Luft an kalten Bauteilen kondensiert – der stetige Abtransport wasserdampfbeladener Raumluft verhindert genau das.

Eine vierköpfige Familie gibt durch Atmen, Kochen und Duschen täglich ca. 8–12 Liter Wasser als Dampf in die Raumluft ab. In einem gut gedichteten Gebäude ohne Lüftungsanlage sammelt sich dieser Dampf – bis er an der kältesten Stelle kondensiert: Fensterlaibungen, Außenwandecken, Kältebrücken.

Die Lüftungsanlage transportiert die feuchte Luft kontinuierlich ab, bevor sie die Taupunkttemperatur an diesen Stellen erreicht. Viele Geräte haben zusätzlich einen Feuchtesensor: Überschreitet die relative Feuchte einen einstellbaren Grenzwert, erhöht das Gerät automatisch die Lüftungsstufe.

SmartFan – Das System.

Wie effizient ist die Wärmerückgewinnung – und was bedeutet das konkret?

Bis zu 90 % Wärmebereitstellungsgrad: Bei −10 °C Außentemperatur strömt die Zuluft mit ca. 17–18 °C in den Raum.

Zur Wärmerückgewinnung (Details zum System): Der Keramikspeicher nimmt in der Abluftphase Wärme auf und gibt sie in der Zuluftphase zurück. Bei 90 % Wirkungsgrad und −10 °C Außentemperatur bedeutet das: Die 30 K Temperaturdifferenz (Raum 20 °C minus Außen −10 °C) werden zu 90 % zurückgewonnen – die Zuluft kommt mit ca. 17 °C an.

Im Sommer funktioniert das Prinzip umgekehrt: Die Keramikmasse kühlt heiße Außenluft vor, bevor sie den Raum erreicht.

Für die Förderung (BEG) ist ein Wärmebereitstellungsgrad von mindestens 75 % Voraussetzung – der SmartFan erfüllt das.

Was passiert bei sehr kalten Außentemperaturen – gibt es Frostschutz?

Ja. Bei extremer Kälte schalten die Geräte automatisch in einen Frostschutz-Modus, der Kondensat und Eisbildung im Wärmespeicher verhindert.

Unterhalb einer bestimmten Außentemperatur (typisch unter −5 °C bis −8 °C) könnte Kondensat aus der Abluft im Keramikspeicher gefrieren und ihn blockieren. Die Geräte begegnen dem auf zwei Wegen:

  • Verlängerter Abluftbetrieb: Das Gerät bleibt etwas länger in der Abluftphase, um den Speicher mit Raumwärme aufzuladen, bevor es auf Zuluft umschaltet.
  • Automatische Frostschutzsteuerung: Bei sehr niedrigen Temperaturen reduziert das Gerät den Volumenstrom automatisch oder schaltet kurzfristig auf reine Umluft, bis der Speicher wieder ausreichend temperiert ist.

In der Praxis ist Frost in Deutschland (Außentemperaturen unter −10 °C) selten und kurzfristig – der Betrieb bleibt in aller Regel unbeeinträchtigt.

SmartFan Technische Details · Technische Daten.

Wie hoch ist der Stromverbrauch im Alltag?

3–5 Watt pro Gerät im Normalbetrieb. Für ein 120-m²-Haus mit 6–8 Geräten: ca. 120–165 € Stromkosten pro Jahr.

Bürstenlose EC-Motoren sind die Ursache für diesen niedrigen Verbrauch – sie arbeiten ohne Verschleißkontakte und mit sehr hohem Wirkungsgrad.

Gerechnet: 6 Geräte × 4 Watt × 8.760 Stunden = ca. 210 kWh/Jahr. Bei 8 Geräten und etwas höherer Stufe: ca. 400–550 kWh/Jahr. Bei 30 ct/kWh entspricht das 120–165 € Jahresstromkosten.

Dem gegenüber steht die Einsparung durch Wärmerückgewinnung: Unkontrollierter Luftwechsel durch Fensterlüftung im Winter kostet je nach Heizung ein Vielfaches davon. Bei einem Gaskessel und 10 °C Temperaturdifferenz entweichen pro Stunde Fensterlüftung ca. 0,5–1 kWh Heizenergie – unkompensiert.

Wie laut ist die Anlage im Betrieb?

Im Normalbetrieb unter 20 dB(A) – leiser als ein Kühlschrank (ca. 35 dB(A)) und deutlich unter der Wahrnehmungsschwelle im Schlafzimmer.

20 dB(A) entspricht einem ruhigen Bibliotheksraum – die meisten Menschen nehmen diesen Pegel nachts nicht mehr als störend wahr. Bürstenlose EC-Motoren und strömungsoptimierte Ventilatoren halten die Eigengeräuschemission auf diesem Niveau.

In der höchsten Lüftungsstufe oder bei ungünstig sitzenden Außenhauben kann der Pegel auf 25–30 dB(A) steigen – das ist der Bereich, den empfindliche Schläfer gelegentlich wahrnehmen.

Optional erhältliche Schallschutzhauben auf der Außenseite dämpfen zusätzlich eingetragenen Straßen- oder Umgebungslärm.

Technische Daten SmartFan.

Lässt sich die Leistung individuell regeln?

Ja – manuell über Lüftungsstufen oder vollautomatisch über Sensoren für CO₂, Feuchte und VOC.

Sensorgesteuerte Geräte messen kontinuierlich CO₂, Luftfeuchte und VOC-Konzentration und regeln den Volumenstrom stufenlos nach Bedarf. Nachts im leeren Schlafzimmer läuft das Gerät auf Minimalleistung, beim Duschen oder Kochen schaltet es automatisch hoch – ohne dass jemand eingreifen muss.

SmartFan Funk (kabellos, für Nachrüstung) · SmartFan Kabel (für Neubau mit fester Verkabelung).

Ist eine Nachrüstung im Bestandsgebäude möglich?

Ja – eine Kernbohrung von 160 oder 200 mm durch die Außenwand ist der einzige bauliche Eingriff. Installation pro Gerät: 1–3 Stunden.

Der Wanddurchbruch von 160 mm (SmartFan ER) oder 200 mm (SmartFan EC) wird mit wassergekühlter Diamantkernbohrung erstellt – sauber, ohne Erschütterungsschäden. (Was ist eine Kernbohrung?)

Die Stromversorgung läuft in den meisten Fällen über einen bestehenden Steckdosenkreis im Raum – ein eigener Stromkreis ist selten nötig. Statische Auswirkungen dieser Bohrungsgröße an Außenwänden sind in aller Regel vernachlässigbar.

Bei WDVS (Wärmedämmverbundsystem): Spezialmontagerahmen verwenden, damit das Gerät bündig in der Dämmung sitzt und keine Kältebrücke entsteht.

SmartFan Funk-Set · SmartFan Kabel-Set · Planung & Montage.

Welche Wartung ist erforderlich?

Filter alle 3 Monate prüfen, Keramikspeicher einmal jährlich unter fließendem Wasser abspülen – alles werkzeuglos, alles selbst machbar.

Eine kostenpflichtige Fachkraftwartung ist nicht vorgeschrieben. Der Aufwand im Jahresverlauf:

  • Alle 3 Monate: Filter herausziehen, Verschmutzungsgrad prüfen. Bei starker Pollen- oder Staubbelastung früher tauschen.
  • Einmal jährlich: Keramikspeicher herausziehen, unter fließendem Wasser abspülen, trocknen lassen, wieder einsetzen.
  • Nach Bedarf: Außenhaube auf Verschmutzung prüfen, ggf. abwischen.

Alle Teile sind werkzeuglos demontierbar. EC-Motor und Keramikspeicher sind keine Verschleißteile – die Filter sind die einzige regelmäßige Ausgabe und kostengünstig verfügbar.

SmartFan Zubehör & Ersatzfilter.

Muss man trotzdem noch Fenster öffnen?

Nein – die Anlage übernimmt den hygienisch notwendigen Luftwechsel vollständig. Fenster können geöffnet werden, kosten im Winter aber Heizenergie.

Die Anlage lüftet rund um die Uhr – auch nachts, auch wenn niemand daran denkt. Das ist ihr größter Unterschied zur Fensterlüftung, die nur dann funktioniert, wenn jemand aktiv handelt.

Fenster dürfen natürlich weiterhin geöffnet werden – für Querventilation im Sommer oder persönlichen Komfort. Im Winter ist das aber mit einem messbaren Energieverlust verbunden: Die aufgeheizte Raumluft entweicht, die Wärmerückgewinnung greift nicht. Wer konsequent auf unkontrollierte Fensterlüftung verzichtet, spart entsprechend mehr Heizenergie.

Wie hoch sind die Investitionskosten – und was kostet ein einzelnes Gerät?

Ein Komplettset (2 Geräte, Steuerung, Zubehör) liegt je nach Ausstattung zwischen 400 und 800 €. Für ein 120-m²-Haus mit 6–8 Geräten: ca. 2.000–5.000 € Material plus Montage.

Die Kosten setzen sich zusammen aus:

  • Geräte: Ein Komplettset mit 2 Pendellüftern und Steuerung: ca. 400–800 € je nach Modell (Funk oder Kabel, Sensor-Ausstattung).
  • Kernbohrungen: ca. 80–150 € pro Bohrung DN 160/200 durch eine Betonwand, abhängig von Wandstärke und Material.
  • Montage: 1–3 Stunden Handwerkerzeit pro Gerät, ca. 60–100 € Stundensatz je nach Region.

Im Vergleich zu einer Zentralanlage (typisch 8.000–20.000 € für ein EFH inklusive Kanäle und Zentralgerät) liegen dezentrale Systeme strukturell 30–50 % günstiger. Hinzu kommt: keine Kanalreinigungskosten, kein Aggregatwechsel nach 15 Jahren.

Angebot anfragen · Luftwechsel berechnen.

Gibt es staatliche Förderungen?

Ja – über die BEG (BAFA) sind Zuschüsse für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung möglich, wenn ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 und ein Wärmebereitstellungsgrad ≥ 75 % vorliegen.

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des BAFA sind Einzelmaßnahmen-Zuschüsse für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung förderfähig. Die Voraussetzungen:

  • Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
  • Wärmebereitstellungsgrad ≥ 75 % (SmartFan erfüllt das)
  • Fachunternehmer-Rechnung (kein DIY-Einbau förderfähig)
  • Antrag vor Auftragsvergabe stellen (nicht nachträglich)

Fördersätze und Bedingungen können sich ändern – wir empfehlen, vor Antragstellung einen Energieberater einzubinden. Aktuelle Konditionen: bafa.de.

Lüftungsratgeber.

Lässt sich die Anlage in Smart-Home-Systeme integrieren?

Ja – je nach Geräteserie über Modbus, KNX, Zigbee oder WLAN, mit zentraler App-Steuerung und Kopplung an Heizung und Rauchmelder.

Der SmartFan Funk kommuniziert über ein proprietäres Funknetz zwischen den Geräten – kein WLAN nötig, kein Router-Zugang erforderlich. Die Geräte eines Paares synchronisieren sich selbst.

Für die Einbindung in übergeordnete Gebäudeautomation stehen je nach Geräteserie Schnittstellen für Modbus, KNX, Zigbee oder WLAN bereit. Mögliche Verknüpfungen: zentrale Steuerung per App, automatischer Stopp bei Rauchmeldersignal, Synchronisation mit der Heizungsregelung, Anwesenheitsprofile.

SmartFan Funk · SmartFan Kabel · Systemübersicht.

Wie lange hält die Anlage?

Bei regelmäßiger Filterpflege 15–20 Jahre realistisch. EC-Motor und Keramikspeicher sind keine Verschleißteile.

Bürstenlose EC-Motoren haben keine mechanischen Kontakte, die sich abnutzen – sie sind auf 30.000–50.000 Betriebsstunden ausgelegt, das entspricht 15–20 Jahren Dauerbetrieb. Der Keramikspeicher ist chemisch inert und thermisch stabil; er hält unter normalen Bedingungen deutlich länger als das Gerät selbst.

Einzige Verschleißteile: die Filter. Sie sind günstig und überall verfügbar. Im Vergleich zu Zentralanlagen mit Aggregaten, Brandschutzklappen und langen Kanalsystemen ist der Langzeitaufwand wesentlich geringer.

SmartFan Zubehör & Ersatzfilter.


Beratungs-Hotline
+49 40 83210450